

Planung von Kurssequenzen im Informatikunterricht
StR' Monika Seiffert, Fachreferat Informatik der Behörde für Schule, Jugend und Berufsbildung in Hamburg
Zeit: Dienstag, den 7. November 2000, 1600 Uhr s.t. - 1800 UhrOrt: Otto-Hahn-Straße 16, Raum 205
Bei der inhaltlichen Planung von Kurssequenzen im Informatikunterricht der gymnasialen Oberstufe müssen im Hinblick auf den allgemeinbildenden Bildungsauftrag verschiedene Dimensionen berücksichtigt werden:
- Erschließung von wichtigen Anwendungsbereichen der Informatik, Reflexion der Wechselwirkungen zwischen Informatiksystemen, Individuum und Gesellschaft
- Kennenlernen verschiedener Modellierungstechniken und Üben des Problemlösens mit Entwicklungssystemen und mit Hilfe von Programmiersprachen
- Erarbeitung von grundlegenden Algorithmen und Datenstrukturen
- Erarbeitung theoretischer Grundlagen
Kennenlernen technischer Grundlagen
Da sowohl Standardalgorithmen und Datenstrukturen als auch
theoretische Grundlagen nur dann als bedeutsam erfahren werden, wenn
deutlich wird, wie mit ihrer Hilfe Anwendungsprobleme bewältigt
werden können, sollten sie im Kontext passender Anwendungen
erarbeitet werden. Zur Grobgliederung einer Kurssequenz bieten sich
daher verschiedene Anwendungsbereiche verknüpft mit passenden
Modellierungstechniken an. Bei der Entscheidung über die
Reihenfolge der Anwendungsbereiche sollte darauf geachtet werden,
dass nacheinander mit mindestens zwei Programmierparadigmen
gearbeitet werden kann.
Im Vortrag sollen in Hamburg erprobte
Kurssequenzen mit Unterrichtsbeispielen vorgestellt werden.

