

Entwicklung von qualitativen und quantitativen Messverfahren zu Lehr-Lern-Prozessen für Modellierung und Systemverständnis in der Informatik (MoKoM)
Informatisches Systemverständnis und informatisches Modellieren stellen zentrale Kompetenzfelder im Informatikunterricht der Sekundarstufe dar. Aus diesem Grund fördert die DFG von 2008-2010 das Projekt Entwicklung von qualitativen und quantitativen Messverfahren zu Lehr-Lern-Prozessen für Modellierung und Systemverständnis in der Informatik (MoKoM). Die Projektgruppe besteht aus Mitgliedern der Gruppen Didaktik der Informatik an den Universitäten Siegen und Paderborn, sowie aus Mitgliedern der Arbeits- und Organisationspsychologe der Universtität Paderborn. Das Projekt setzt sich dabei drei Schwerpunkte:
- Bestimmung und Ausarbeitung eines Kompetenzmodells für informatisches Systemverständnis und informatisches Modellieren,
- Entwicklung und Erprobung von Instrumenten zur Kompetenzmessung,
- Gestaltung und Evaluation von wirksamen Lernumgebungen zur Kompetenzentwicklung für informatisches Systemverständnis und Modellieren.
In dem Projekt arbeiten Psychologen und Informatiker zusammen, um ein entsprechendes Kompetenzmodell und Instrumentarien zur Kompetenzmessung zu entwickeln und an repräsentativen Stichproben zu evaluieren. Synergieeffekte werden erwartet, da beide Forschungsgruppen zur Didaktik der Informatik einen theoretischen Beitrag zur systemorientierten Didaktik einschließlich lernförderlicher Software entwickelten.
Dieses theoretische Konzept für Modellierung und Systemverständnis bildet die Grundlage für die interdisziplinäre Instrumentenentwicklung und Erprobung.
Ergebnisse
Das Projekt lieferte und liefert weiterhin Ergebnisse in Form von Publikationen und Unterrichtsbeschreibungen.

